Von den Höhen des Berg Celestia, bis in die endlosen Tiefen des Abyss werdet ihr wandern. Auf euren Wegen erwarten euch Schrecken, wie Ihr sie in euren kühnsten Träumen nicht habt vorstellen können. Doch auch unvorstellbare Schönheit wohnt den Ebenen inne.

Wohin wird es Euch treiben?

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Von fliegenden Teppichen und eierlegenden Changelingen
Reisen mit Stil!

Und so zogen wir los nach Aread. (Das klingt schon etwas episch – oder findet ihr nicht? Aaaaareeead – ich finde, das klingt schon so nach großen neuen Dino-Arten und tapferen Abenteurern und Sonne! Vielleicht ist es eine Wüste? Ich finde, es klingt wie eine Wüste. Mit ein bisschen Oase und einem Riesenbaum und ganz vielen fliegenden Dinos… Mh. - … doch, ja, definitiv eine Wüste mit Dinos! Da bin ich mir ganz sicher…!)

Nachdem wir durch das Portal im Stock nach Chaos gekommen waren, mussten wir leider gleich schon weiter. Ich wäre gerne geblieben – alles in Chaos war laut, bunt und angenehm überfüllt und seltsam! Also man landet da so auf der Straße und überall sind… allerlei Dinge, Kreaturen, nichts gleicht dem anderen. Alles riecht, sieht anders aus und hört sich anders an – eine wunderschöne Mischung an Dingen. Und alle laufen sogar anders, sehr faszinierend. Naja. Wir haben dann unseren tollen neuen supercoolen fliegenden Teppich ausgepackt und sind losgeflogen (ich fand es ein bisschen schade, dass nicht jeder dumm geguckt hat. Schließlich ist das schon eine eher seltene und sehr sehr epische Art des Reisens.)

Wir sind dann zuerst mal in so ne Richtung geflogen, von der Ramón meinte, das sei schon richtig so. Ich weiß noch nicht, ob ichs schade oder seltsam finde, dass es tatsächlich mal die richtige Richtung war. Auf dem Weg nach Aread kamen wir an einem Halblingsdorf vorbei, bei dem ich mit den Kindern dort gespielt habe, eine kleine Auseinandersetzung über Erwachsenwerden und Verantwortung mit Kodrash 2 hatte (ich habe beschlossen, wenn ich ihn gerade nicht mag, nenne ich ihn einfach Kodrash 2) und die anderen gegessen und nach dem Weg gefragt haben.

Danach kamen wir an noch einem Dorf vorbei, in dem haben so komische Echsenviecher gewohnt. Sie haben uns nichts getan, aber sonderlich sympathisch ist mir keiner, der in Hütten aus Fleischbrocken wohnt… das ist schon etwas eigenartig. Und was hält diese Hütten eigentlich frisch? Müssten die nicht unglaublich müffeln und irgendwann vergammeln? Vielleicht sind es sich selbst kühlende Hütten…

Wir sind dann in ein letztes belebtes Dorf vor Aread gekommen (das hat sich übrigens als ein riesenhafter Gletscher mit Ruinen drin rausgestellt (schade, ich hätte mich sehr über eine warme Wüste mit hübschen Oasen gefreut)), in dem Zwerge und Gnome in riesigen Felsbrocken leben. Das Dorf heißt Tarikto oder so. Da wars eigentlich ganz witzig. Wir haben uns natürlich wieder brav und vorbildlich vorbereitet und sind die Gegend erkunden gegangen (in so einem komischen verbrannten Dorf kam plötzlich ganz viel Wind und hat uns fast gekriegt, aber unser fliegender Teppich war natürlich schneller und wir konnten diesem unnatürlichen natürlichen Phänomen entkommen) und haben uns einen neuen (etwas mürrischen) Kletter-Zwergenfreund namens Gin angelacht (Ramón nennt sie sein haariges Herzchen – da schüttelt es mich ja immer ein bisschen!) – naja, sie hat auf jeden Fall Ahnung von so Gletscherdingern und hat uns Ausrüstung gebaut, damit wir da bald reinklettern können.

Wie man ein Ei legt.

Äh ja. Aber das eigentlich ganz Wichtige in diesem Dorf war Kokrox. Kokrox ist sehr lustig und macht Zaubertränke, die man für umsonst probieren kann (ich mag ihn, ich bin gerne sein Versuchs-Hase). Und Kokrox kann alles an Essen herzaubern, was man will. Ich hab dann aber festgestellt, dass meine lang ungestillte Sehnsucht nach Bananen-Popcorn doch keine so gut investierte Sehnsucht war. Jetzt muss ich mir da mal was neues ausdenken, nach dem ich mich sehnen kann. Vielleicht Himbeer-Reisbällchen mit Fisch-Füllung? Mh ja. Ja, ich finde das klingt gut. Ich bin aber auch für weitere Vorschläge offen…!

Äh, zurück zum Zaubertrank. Also ich hab als Gegenleistung zum Popcorn dann so einen seinen Tränke getrunken – erst ist garnichts passiert, also hab ich noch einen getrunken (der war pappsüß, so riiiiichtig eklig pappsüß! Und so sirupartig, ich hab immernoch ein paar Reste, die ich auftrinken soll…) und noch einen getrunken (der war giftgrün und so sauer, dass es mir alles zusammengezogen hat! Aber danach hab ich mich irgendwie… schlauer gefühlt. Das war seltsam, sag ich euch.) Auf jeden Fall musste ich dann ganz bald ganz dringend mal wohin. So ganz ganz ganz dringend. So ganz schlimm dringend mit ganz viel Magengrummeln dabei. Und dann …

… hab ich ein Ei gelegt. Es kam einfach so aus mir raus. So… flutsch. (Natürlich hats bisschen wehgetan – Geburten sind nunmal kein Zuckerschlecken!). Tja, da hab ich mich umgedreht und hinter mich geguckt und jetzt bin ich Papa! Von einem Ei. Einem ziemlich großen Ei. Also nicht nur so Huhn. Eher so Vogelstrauß. Oder… halt was größeres! Und es hat supersüße gelbe Flecken! Ich bin ein bisschen verliebt in mein Ei. Und ganz stolz! Ich hab jetzt Wärmesalbe von Kokrox bekommen und kann es ausbrüten. Ich bin schon gespannt, wie es so ist, Papa zu werden. Ich hoffe, ich bin ein cooler Papa. Also.. nicht so ein doofer erwachsener Papa, sondern so ein cooler. Einer, der sein Kind versteht und so. Wisst ihr? Die Art Papa, die man sich immer wünscht. Aber ich hab auch ein bisschen Angst…

Ich hab dann noch so einen Ei-Zaubertrank für zwei dieser Golddingsis gekauft und Rhogar hat mir vorgeschlagen, doch nach dem Rezept zu fragen (dabei ist nach Rezept kochen doch total daneben! Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln!) Irgendwie bin ich einer Eingebung gefolgt, weil ich mich gerade so schlau dabei gefühlt habe, und dann hab ichs trotzdem gemacht. Also.. ich hab mitgeschrieben, während Kokrox noch einen Trank gemacht hat. Also…hab ich jetzt quasi ein Rezept, auch wenn der Trank ein bisschen anders aussieht (irgendwie röter… aber das ist bestimmt nicht soooo schlimm). Ich glaube, ich bring das Rezept den planaren Pionieren. Vielleicht sind die so engstirnig und brauchen eine Anleitung zum Kochen.
Session: 61. Runde - Monday, Oct 23 2017 from 4:30 PM to 7:30 PM
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Nur mal kurz die Welt retten … - Und jetzt?
Wisst ihr, was richtig doof ist? Wenn man nichts zu tun hat. Ich will mich (und die anderen natürlich auch) ja nicht über Gebühr loben, aber was macht man denn mit seiner Freizeit, wenn man gestern mal flugs die Welt gerettet hat? Man nimmt Reißaus und kümmert sich natürlich (wie sich das für echte Helden gehört) um das nächste Abenteuer!

Leider liegen die nur nicht so auf der Straße rum… also nicht direkt jedenfalls. Wir haben ja jetzt so einen … hm. Also son Drachentyp. Wobei, eher Anti-Drachentyp. Also – er hat halt was gegen Drachen, sieht aber aus wie ein Drachengeborener. Also. Ne? Ihr wisst schon, was ich meine! Son Kodrash-Typ (aber in cooler und hoffentlich weniger verräterisch.) (Und er ist ein bisschen dumm, weil er weiß nicht, was Dinos sind! Für ihn habe ich einen Tyrann namens Rex getötet statt einen Tyrannosaurus Rex – aber was solls. Solange er mich bewundert, geht’s ja.)

Äh, wo war ich? Also wir haben jetzt so einen Kodrash-ähnlichen Typen an der Backe, der uns als Kompass durchs Astral-Meer dienen darf. Und dieser Typ (der eigentlich wirklich ziemlich cool ist) ist Mitglied in der Liga der Planaren Pioniere. Und diese Liga macht coole (uns Helden würdige) Dinge. Also haben wir beschlossen, wir gehen da mal hin und suchen uns was Abgefahrenes aus, was wir als nächstes machen wollen.

Wir sind dann da hin und haben uns mal umgeschaut. Die Liga der Planaren Pioniere scheint einen eigenen Dresscode zu haben – zumindest sind die fast alle mit coolen Hüten, ganz weiten, komischen Mädchenröcken, und Pfeifen herumgesessen. Sie hatten aber auch sehr coole Dinge und Artefakte bei sich rumliegen. Wir haben uns dann bei Kaldrian (dem Oberpionier) ein bisschen vorgestellt und er hat uns gesagt, dass wir entweder eine Geschichte, ein Artefakt oder eine andere Art der Entdeckung von unserem Abenteuer mitbringen müssen, um uns als würdig zu erweisen. Nichts leichter als das! Aber wohin soll unsere Reise gehen?

Natürlich haben wir den Zufall entscheiden lassen! Also es gab mehrere Sachen zur Auswahl: Einen Tempel der Weisheit in den grauen Ebenen untersuchen (laaaaaangweilig!), dem Hof des Chaos einen Besuch abstatten (mega!), einen Cornichon töten (schon wieder?!), ein Artefakt suchen (wobei keiner wusste, wo genau, was genau, und wie genau und warum eigentlich überhaupt, also schon wieder so ne endlose Geschichte), oder ein unbekanntes, neues Land erforschen (nett, könnte cool werden). Wir haben dann einen Würfel geworfen und sind jetzt gerade auf dem Weg zum Chaos-Tor, damit wir nach Aread reisen können. Wirklich vorbereitet sind wir mal wieder nicht (wozu auch? Vorbereitung ist was für Feiglinge und Bücherwürmer!), aber immerhin haben wir mal gefragt, wie man son Heilstabzauberdingsi macht (man braucht wohl Holz von Yggdrasil und Steine aus der positiven Ebene – also so viel Aufwand braucht ja wirklich keiner, nur um sich auf ein Abenteuer vorzubereiten). Vielleicht finden wir ja eine neue Dino-Art in Aread, deren Trophäe ich nach Sigil bringen kann. Das wäre schon ziemlich abgefahren!
Session: 60. Runde: Freiheit! - Monday, Oct 09 2017 from 4:30 PM to 7:30 PM
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Unter dem Viertel der Dame
Auszug aus "Hagiographie über die Apotheose der großartigen, blendend aussehenden, allseits geliebten und stets bescheidenen olympischen Göttin Phrenike" (Rohtext, aus dem alt-griechischen Original in die planare Gemeinsprache übersetzt):

Ein Herausforderer erscheint

Während wir unser Frühstück einnahmen, um uns für den Weg in die Kanäle unter der Harmoniums-Kaserne zu stärken, erschien Grimmgold um uns einen Begleiter mitzugeben: Trovin Weißbart, ein zwergischer Harmoniumssoldat. Ich vermute, dass es Grimmgold mehr darum ging ein Auge auf uns zu haben, aber ein Blick auf Trovins versilberten Kriegshammer und seine kampfbereite Haltung ließen mich wissen, dass er zumindest zu wissen schien wie man auf sich aufpasst.

Im Viertel der Dame
Im Viertel der Dame ging unser ursprünglicher Plan, uns einen Kanaldeckel in einer Nebenstraße aufzumachen und einzusteigen, nicht auf, da sich keinerlei solcher Kanaldeckel finden ließ. Alle Kanaldeckel befanden sich auf belebten Hauptstraßen und Kreuzungen - nun, nicht gerade durch Fußgängerverkehr belebt, aber umso mehr durch Harmoniums-Patrouillen.

Wir gingen somit zu Plan B über und suchten uns ein Gasthaus, um über dessen Abort in die Kanalisation zu steigen. Das erste Gasthaus, "Zum Goldenen Gassenhauer", erwies sich als Fehlschlag. Nicht nur, dass man uns ein maßlos überteuertes saures Gesöff von Wein kredenzte, das nur gut dazu wäre um die Theke damit zu putzen (auch wenn es Jaelryna seltsamerweise mundete), nein, auch der Abort erwies sich als Reinfall. Die Schranzen, die dieses überteuerte Lokal frequentierten, lehnten sich einfach an die Wand und dachten daran, erleichtert zu sein, anstatt tatsächlich ihr Geschäft zu verrichten. Trovin, der nach seinen Jahrhunderten im Harmonium wohl einiges nachzuholen hatte, strullerte unterdessen ungeniert in den Springbrunnen in der Mitte des sogenannten Aborts.

Das nächste Gasthaus, "Zum Wohlerzogenen Ork", hatte nicht nur tatsächlich trinkbaren Wein zu akzeptablen Preisen, sondern auch einen echten Abort, über den wir unter die Straßen von Sigil gelangen konnten.

Im Untergrund
Das erste, was an den Kanälen auffiel, war wie sauber sie waren. Das Wasser in der Rinne zwischen den beiden Stegen war kristallklar wie das des Okeanos an seiner Quelle.

Der erste größere Knoten, an den wir gelangten, war Heimat eines belebten Untergrund-Marktes. Wie wir in Erfahrung brachten, hatte das Harmonium seine Aktivitäten unter den Straßen verstärkt, und es wäre wohl nur eine Frage der Zeit bis der Markt umziehen müsste.

Wir stolperten danach über einige Lumpen, an denen Jaelryna ein Zeichen der Revolutionsliga entdeckte.

An einer Biegung sahen wir in der Ferne eine berobte Gestalt, die aber sich aber rasch verzog. Interessanter war ohnehin ein Handtuch, das jemand hatte liegen lassen - und eine Ablagerung von Algen und Laub, in der wir ein goldenes Schimmern wahrnahmen. Jaelryna versuchte, den Gegenstand zu bergen, worauf sich der Haufen zu einem Modernden Schlurfer erhob! Ramon wurde von den Ranken ergriffen, konnte sich aber nicht zuletzt dank meiner ermutigenden Ausstrahlung befreien, und zusammen konnten wir das Monster rasch besiegen. Das goldene Schimmern erwies sich als ein Stein, der sich noch später als Schlüssel für diverse Tore und Sperren in der Kanalisation erweisen sollte.

Nach einer kurzen Rast folgten wir dem Weg, auf den die berobte Gestalt geflohen war. Sie erwies sich als ein Tiefling mit einem Laden, den sie gerade hektisch räumte. Der Tiefling erwies sich als erpicht auf den gefundenen Schlüssel, aber machte keinen besonders vertrauenswürdigen Eindruck, so dass wir einfach weiterzogen.

Einige Tore später wandelte sich die Flüssigkeit in der Rinne plötzlich von kristallklar zu blutrot - und wir stolperten über eine heruntergekommene Rosa Limbusburg, die mit einem Messer herumfuchtelte und sich von nichts zur Vernunft bringen ließ.

Beim Zurückgehen zur Kreuzung stießen wir auf eine Geheimtür, hinter der sich ein Beobachtungsposten der Revolutionsliga befand. Was sie genau beobachteten, vermochten wir nicht zu sagen, da sie hinter ihrer verschlossenen Tür nicht viel mitbekamen und in etwas vertieft zu sein schienen, was mich an das göttliche Spiel von uns Olympiern erinnerte. Wie wir von ihnen erfuhren, hingen das Messer und Rosas Zustand mit der Massenvernichtungswaffe zusammen, die sie in der Kaserne zünden wollten. Von hier aus gab es von hier aus zwei Wege in die Kaserne des Harmoniums - einen entlang der nördlichen Schleife an Rosa Limbusburg vorbei, einen südlich.
Session: 52. Runde: Herr der Schmerzen - Saturday, Apr 22 2017 from 2:00 PM to 6:00 PM
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Die doppelte Erin, der Herr der Schmerzen und eine schießwütige Gnomin
Auszug aus "Hagiographie über die Apotheose der großartigen, blendend aussehenden, allseits geliebten und stets bescheidenen olympischen Göttin Phrenike" (Rohtext, aus dem alt-griechischen Original in die planare Gemeinsprache übersetzt):

In der Festhalle

Der Besuch des Sinnsaten-Festes in der Festhalle hat sich wieder einmal sehr gelohnt! Nicht nur, dass ich mein Prunkgewand zur Schau stellen und mich an Harfenspiel und erlesenen Weinen aus allen Ebenen ergötzen konnte, nein, ich konnte auch Jünger rekrutieren, die eine gefährliche aber tugendhafte Queste unternahmen (den Bruch der Knechtschaft durch das Harmonium), und die bereit waren von mir hierfür unter die Fittiche genommen zu werden!
Ein seltsamer Haufen ist es schon: Ramon, der gestiefelte Kater mit dem flinken Degen, Jaelryna, die Halbdunkelelfenbardin mit den zwei Klingen und Finn, das Menschenkind mit seinem Flitzebogen und seinem treuen Hund.
Andere Götter wären sicher frustriert über ihre Widerspenstigkeit und ihre Geringschätzung meiner Unterstützung, aber ich habe die Legenden lange genug studiert, um zu wissen dass die großen Helden stets feurig und bereit waren, sich gegen die Götter und das Schicksal aufzulehnen: Achilles, Hector, Odysseus, Paris... Meine idealen Champions sollen ebenso kühn und selbstbewusst sein, keine rechtschaffenen Würmer, die sich vor mir im Staub winden. Sie werden noch früh genug erkennen, dass ein paar Lorbeerblätter und Trankopfer ein kleiner Preis für die Liebe und den Beistand einer Göttin zu ihren sterblichen Schützlingen sind...

Wie üblich gab es eine Menge langweiliger Reden. Beachtenswert war nur, dass Rowans neue rechte Hand, die er vorstellte, ein Lizardine namens Khodrash, meinen Schützlingen offenbar wohlbekannt und von ihnen wegen seiner Mordlüsternheit verstoßen worden war.

Beachtenswert war auch die Rede von Erin Dunkelflamme. Sie wirkte deutlich jünger und frischer als in den vergangenen Wochen, und war bereit sich dem Prädestinat zu unterwerfen! Dieser plötzliche Sinneswandel machte mich stutzig, so dass ich mich nach vorne drängte, um mich zu vergewissern dass sie nicht durch einen Unhold oder dergleichen ausgetauscht worden war.

Der Herr der Schmerzen und seine nützlichen Idioten

Die Rede wurde da auch schon durch einen Zwischenfall unterbrochen. Schatten und Gemurmel drangen von der Decke in die Festhalle, und Augenblicke später wurde die gesamte Festgesellschaft an den Obergrund gezogen! Sarin und seine Spießgesellen vom bösen Harmonium hatten sie umstellt, und nach einigen abfälligen Worten über die fehlende Einladung schickte Sarin sich an, Erin an Ort und Stelle zu entleiben!

Das folgende war schneller, als selbst mein göttliches Auge wahrnehmen konnte. Finn schoss davon zu der Szene... und als das Auge den Geschehnissen wieder folgen konnte, flog Sarins Schwert im hohen Bogen an eine andere Stelle, und Erin war von Finn schon weit weg gezogen worden. - In diesem Moment nahm Sarin eine monströse, riesige Gestalt an und hielt blutiges Gericht über alle in Reichweite, ganz gleich ob Harmonium, Sinnsaten oder einfach nur unschuldige Passanten. (Wie wir später lernen sollten, war diese Gestalt der Herr der Schmerzen - der angebliche Ersatz für die Dame der Schmerzen.)

Wir ergriffen die Flucht, wobei mein treuer equiner Götterbote Epales dabei half, die ohnmächtig gewordene Erin zu transportieren. Raschen Schrittes ging es zum Turm des Namenlosen.

Das doppelte Lottchen

Im Turm legten wir erst einmal Rast ein. Jaelryna's Kleine Hütte des Leomund wurde dort von übereifrigen Magiern entzaubert, da sie ihnen zu undurchsichtig war. Mit einer durchsichtigen Kleinen Hütte rasteten wir wenige Stunden weiter - bis plötzlich eine zweite Erin Dunkelflamme auftauchte! Diese zweite Erin Dunkelflamme wirkte mehr wie die alte Erin Dunkelflamme - abgekämpft, ermüdet und aggressiv. Barsch forderte sie die Beseitigung der jungen Erin, und es erforderte einige Anstrengungen, um die Streithennen getrennt zu halten.

Mein ursprüngliches Angebot, mittels meines Mondstrahlenwunders zu überprüfen, ob eine der beiden Erins ein Gestaltwandler sei, wurde ausgeschlagen. Eine von mir vorgeschlagene "Finde Kreatur"-Weissagung mit einem alten Besitzstück von Erin deutete auf beide Erins.

Die Magier der Sinnsaten waren hier mit ihrer Weisheit am Ende, und so wurde Ramon entsandt um Grimmgold vom guten Harmonium herbei zu holen, während ich und Jaelryna die Lage im Auge behielten.

Einmal mit Profis zusammenarbeiten...

Ramons Rückweg nach der Verständigung von Grimmgold wurde jäh von ein paar billigen Schlägern unterbrochen. Die Rufe ließen mich und Jaelryna herabeilen. Ich hielt den härtesten Kämpfer der Bande, einen gemeingefährlichen Pankrationisten, auf der Treppe im Schach, während meine sterblichen Schützlinge sich um die mindergefährlichen Gegner kümmerten.

Nach kurzer Zeit hatten wir die Schlägerbande auch überwältigt und konnten sie ausfragen. Ihr Auftraggeber war ein Prädestinat namens Saba, ein Herzloser von hohem Rang (der, wie wir später lernen sollten, die müde Erin darin bestärkt hatte das Labyrinth zu betreten und ihr einen Weg dorthin durch das Pandämonium gewiesen hatte). Seine Zielbeschreibung umfasste nur Ramon und dessen Begleiter. Von ihrem Gold und ihren Waffen befreit ließen wir die Schläger anschließend ziehen.

Die Stunden später erschienene Delegation des guten Harmoniums nahm die beiden Erins mit, um sie weiteren Untersuchungen zu unterziehen.

Taverne "Zum limbusburgischen Kettenteufel"
Wir machten uns anschließend auf, um das Treffen mit einem Abgesandten der Revolutionsliga aufzusuchen, das meine Schützlinge ausgeklüngelt hatten. - Auf dem Weg kaufte Ramon sich noch von einem Markthändler eine Armbrust, aber reagierte seltsam schroff auf meinen freundlichen Ratschlag, auch gleich noch ein paar Opfergaben für mich zu erwerben. (Oh, aufmüpfige Sterbliche! Bricht es euren Stolz so sehr, einfach einmal ein paar Kupfer für etwas Myrrhe zu opfern, um eurem göttlichen Beistand etwas Dankbarkeit zu zeigen?)

Die Taverne erwies sich als genau so schmuddelig, wie man es von einem Schmuddelbund wie der Revolutionsliga erwarten konnte. Der Wirt reagierte abweisend auf Gläubige der Quelle wie mich, und seine Karte bestand nur aus schlechtem Wasser, schlechtem Bier und schlechtem Schnaps. Nicht einmal Wein gab es, geschweige standesgemäßen olympischen Nektar und Ambrosia! - Immerhin gab es mir die Gelegenheit, bei meinen Schützlingen in der Gunst zu steigen und meine göttlichen Wunder zu zeigen, indem ich aus Wasser (und Schnaps) Wein machte.

In der Taverne gab es viel Geflüster über den "Herrn der Schmerzen" und über die "Wahre Ordnung", und ein kleiner Drogenschieber schickte sich an, meine Schützlinge mit halbgaren Gerüchten für unverschämt viel Gold abzuspeisen. Da erschien aber auch schon unsere Kontaktperson und verscheuchte den Schieber - und diese Kontaktperson war niemand geringeres als Rosa Limbusburg! Sie war laut und so subtil wie ein Rhinozeros im Salatbeet, und sie ließ kein gutes Haar an meinem Bund, den sie als gewaltgeile Waffennarren darstellte - aber ich schluckte meinen Widerspruch aus Liebe zu meinen Schützlingen herunter. (Und als ob so eine Flinten-Heidi ein Recht hätte, sich über Waffen zu empören!)

Ehe die Unterredungen zur Sache kommen konnten, störte ein Kettenteufel, der etwas davon faselte dass schlecht über den Herrn der Schmerzen gesprochen würde. Dank meines Mondstrahlwunders und Ramons flinkem Degen war ihm rasch der Garaus gemacht, und wir konnten uns ums Geschäft kümmern.

Rosa Limbusburg schwebte vor, im Harmoniumshauptquartier eine Apparatschaft unterzubringen die neben dem Hauptquartier große Teile des Viertels der Dame verwüsten würde, aber darauf waren weder ich noch meine Schützlinge sonderlich erpicht. Schließlich verblieben wir dabei, dass sie für uns Kontakt zu einem Fallenspezialisten herstellen würde, der uns durch das Gewirr des Harmoniumshauptquartiers helfen könnte. Seine Entlohnung war mit 450 Goldstücken recht saftig, aber dafür verschaffte er uns eine Brille, mit der man alle Fallen des Harmoniums und deren Auslöser wahrnehmen konnte.

Rosa Limbusburg ließ uns außerdem wissen, dass das Harmonium schwere Baumaßnahmen zur Verstärkung seines Hauptquartiers unternahm, aber dass der Weg durch die Kanalisation wahrscheinlich der letzte Weg blieb, den es verstärken würde. (Brr! Ich hoffe, die Kanalisation ist breit genug um mein göttliches Streitross Epales durchzulassen. Durch das stinkende Abwasser zu waten wäre so w i d e r l i c h ! )

Es erscheint mir als wichtig, noch einmal Kontakt zur Schicksalsgarde aufzunehmen, um an die notwendigen magischen Waffen zu kommen um mit den zahlreichen Teufeln des bösen Harmoniums fertig zu werden, aber ansonsten scheinen die Vorbereitungen zum Sturm auf das böse Harmonium so weit gediehen zu sein, wie sie gediehen sein können...
Session: 51. Runde: Konfusion - Saturday, Feb 11 2017 from 3:00 PM to 7:00 PM
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Epic × 2!
Gehirnquatsch und –Matschgeschichten mit den Illithidingsbumsen
Hallo meine lieben Mitverdränger und Mitverdrängerinnen und Mitverdränger-wasauchimmerihrseid-dingsbumse! Wer liest das hier eigentlich? Balu, du etwa? Naja, egal. Also das mit Ramón und den Baby-Slaads hat sich geklärt. Dann hatten wir aber auch schon das nächste Problem an der Backe. Wir sind irgendwie zufällig in eine Sekte geraten, die unsere Gehirne erst aufzüchten und irgendwann fressen wollte. Tja, blöd…

Als wir das dann gemerkt haben, dass die ihre Kopfmassagen nicht umsonst rausgeben, wars eigentlich schon zu spät. Wir sind dann viel gerannt und wie das so ist mit diesen Gehirndingsbumsen haben die dann angefangen, uns bewusstlos zu machen oder unsere Gehirne zu steuern. Der arme Kodrash hatte sogar vergessen, dass er nur auf Gold und Edelsteine aus ist. Wir sind dann irgendwann auf eine Blumenwiese gerannt – war meine Idee! – und irgendwie war es ne ziemlich gute Idee.

Zuerst konnten wir uns ausruhen und dann haben wir verstanden, dass wir uns in einer Art Gladiatorenarena befanden. Es gab nur leider keinen Ausweg mehr (ups!). Um uns herum war einfach nur eine unendliche, riesige Blumenwiese. Zumindest gaukelte der Limbus uns das vor… Nachdem wir uns ausgeruht hatten, mussten wir gegen die „erste Welle“ kämpfen. Die bestand vor allem aus so komischen Viechern, die alle einen riesigen Mund und ganz viele Füße hatten. Nachdem wir sie – wie sollte es auch anders gewesen sein – erfolgreich abgeschlachtet haben, war leider die Blumenwiese auch eher eine blutrote Matschpampe… sehr eklig! Wir haben uns aber auch mit einem Slaad angefreundet, der mit seinen Kumpels in der Zelle (also der Matschpampen-Blumenwiese) neben uns eingesperrt war. Er erzählte uns, dass sie schon ewig gegen immer mehr Leute kämpfen mussten und diese Arena kein Ende nehme, aber wir uns gerne was einfallen lassen dürften, wie wir hier raus kämen.

Gesagt – getan! Wenn wir für eines gut sind, dann ist es wohl, querzudenken und Chaos zu stiften. Und natürlich hat auch dieser Plan perfekt geklappt! Statt von einer Blumenwiese waren wir plötzlich von einem Chaosgemisch aus Luft und Wasser umgeben und konnten erfolgreich ausbrechen. Auch die Slaads neben uns waren frei und erstaunlich freundlich und dankbar.

Wir haben uns dann wieder durch die Anlage der Gehirnfresser kämpfen müssen, aber mit den Slaads an unserer Seite war das natürlich kein Problem. Die Anlage der Intellekt-Sekte war aber ganz schön… eklig und seltsam. Wir sind an Kesseln mit riesigen Gehirnen vorbeigekommen, an sich windenden und schreienden Dingen, an Gängen, die aussahen, als seien sie aus Eingeweide gebaut (und dementsprechend schwierig begehbar waren sie auch), an wobbelnden Edelsteinen, an schimmeligem grünen Gehirn und auch an seltsamen, trompetenartigen oder korallenähnlichen Dingern, die Musik machten.

Wir sind dann einem Illithidingsbums hinterhergelaufen, der vor uns abhauen wollte. Dabei ist uns leider Kodrash abhanden gekommen, weil er einen riesenhaften Amethyst gefunden hatte. Und was macht ein Kodrash dann? Erstmal dumm rumstehen und das ganze Ding mitnehmen wollen. Wir sind dann ohne ihn weiter – war leider eine eher schlechte Idee. (Aber wir hatten vorher ja ganz viele gute Ideen, also ist es eigentlich im Nachhinein nicht so schlimm, dass auch mal ne schlechte dabei war, oder?) Zwischen uns ist dann nämlich ein ganzer Raum plötzlich voller Schaumstoffdingens gewesen. Kodrash kam also nicht mehr zu uns und wir mussten alleine gegen den Illithidingsbums und seinen Obermufti kämpfen…

Aber auch das haben wir irgendwie geschafft. Leider war der Illithidingsbums in meinem Kopf… ich habe mich dann nur noch mit einem Tisch beschäftigen können, auf dem ich mit meiner leuchtenden Hand drei Scheiben aktiviert habe. Eine orangene, eine blaue und eine grüne. Als dann alle geleuchtet haben, hat sie die Kugel über dem Tisch angefangen zu drehen… es war soooooo schön hübsch farbig und leuchtend! Nebenbei ist Yael leider fast gestorben, aber da meine leuchtende Hand ja fast alle Probleme lösen kann, hab ich ihr ein bisschen Lebensenergie von mir gegeben. Irgendwann kam Kodrash dann wieder zu uns und hat einen Illithidingsbums von seinem Leid erlöst. Der andere ist dann einfach abgehauen – Feigling!

Als der dann endlich weg war, wurde alles um uns herum zur Suppe. Wir haben uns dann einen hübschen Wald und einen Baby T-Rex zum Spielen für mich ausgedacht. Die anderen haben dann noch so Sachen gemacht, wie Bünde mit den Slaads schmieden, dass die uns nicht mehr angreifen dürfen und sich eine fliegende Festung auszudenken. Und es gab drei Portale: Eins in die Beastlands, eins in die Abyss und eins nach Sigil. Ich glaube, jetzt fällt mir gerade wieder ein, wieso wir hier eigentlich hin wollten. Wir sind in diese Sekte, weil sie ein Portal nach Sigil hatten… Das war es also. Eigentlich finde ich die Beastlands aber viel attraktiver… naja. Wie auch immer.

Chaos und so.
Session: 48. Runde: Braaaains ... - Sunday, Dec 18 2016 from 3:00 PM to 7:00 PM
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Last updated by David (DaveInc)
on July 29, 2017 07:29