Kieyenna
"my friends are my family"
User: Katharina
Race: Halfelf
Gender: Female
Class: Klerikerin
Description:
Kieyenna ist von normaler Größe. Für eine Halbelfe. Mit ihren 5,9 feet ist sie jedoch für eine Menschenfrau groß.

Dazu kommt ihr außergewöhnlich langes, rotes, wallendes Haar.

Die spitzen Ohren sind außerdem ein Zeichen dafür, dass sie kein Mensch ist.

Ihre freundlich strahlenden blauen Augen allerdings wirken sehr menschlich.

Sie gehört weder der Einen, noch der anderen Rasse wirklich an. Und das kann jeder sehen.

Ihre Statur kann man als gemütlich bezeichnen. Die runde Hüften und ihre ansprechende Oberweite, haben ihr das Leben oftmals erleichtert.

Eine insgesamt herzliche Erscheinung, die Freundlichkeit und Bodenständigkeit ausstrahlt.
Background:
Mein Vater war ein schöner Mann. Daran kann ich mich wohl am meisten erinnern. Eine Tatsache, die auch ihm nicht verborgen war. Ständig schleppte er neue Frauen an, die er zunächst mit albernen Pfeil und Bogen Tricks beeindruckte, oder die er aus von ihm inszenierten Gefahren rettete. Am peinlichsten war wohl die Verletzten-Nummer. Wenn er gespielt kraftlos mit aufgerissenem Hemd, das gerade noch genug Haut verbarg um der Phantasie viel Spielraum zu geben, irgendwo zuuufällig lag wo sicherlich eine hübsche Frau vorbei kam. Und ausnahmslos Alle, egal ob Elf, Mensch oder Halbling, verfielen ihm. Er war ein schöner Mann.

Ich wollte es nie wissen, wie er meine Mutter verführt hatte. Und ich will es mir auch nicht vorstellen. Was mich jedoch immer wieder interessiert hatte war die Tatsache, dass er mich behalten hat. Er hat es nie ausgesprochen, aber ich denke ich war ihm oft lästig. Immer wieder wurde ich aus unserer Hütte geschickt um im Wald zu spielen, oder sollte meine Freundin besuchen um bei ihr zu übernachten.

Andererseits hat er mir auch viel beigebracht. Von ihm habe ich den Umgang mit Pfeil und Bogen gelernt und auch der Speerkampf wurde mir von ihm gezeigt. Naja, man muss dazu sagen, dass er mit seinen zwei Kurzschwertern auf mich los ging und ich mich mit einem langen spitzen Stock verteidigen sollte. Aber irgendwann wurde aus dem Stock ein Speer.
Ich denke durch ihn habe ich auch die Weisheit und Wertigkeit von Erastil erkannt. Schützen und schätzen was man hat. Wie ich schon erzählte wurde ich oft aus der Hütte geschickt. Dort habe ich mich in der ganzen Siedlung nützlich gemacht. Das begann damit, dass ich zunächst nur bei kleinen Hausarbeiten unserer Nachbarn mithalf. Später wurde aus dem Schafe hüten und Kochen, Kinder hüten und Jagen gehen, und von da kam ich dann irgendwann zu Geburts- und Sterbebeistand.

Erastil ist mir oft im Traum erschienen und hat mir neue Kraft und Ratschläge für bevorstehende Ereignisse gegeben. Nur, was dann kam, davor konnte uns niemand schützen….