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Kleidung
Die rauhe Witterung im Weidener Land legt es nahe, zweckmäßige und haltbare Kleidung zu tragen. Die Gewandung der Bauern besteht aus knielangen Wollstrümpfen und ledernen Beinkleidern, darüber ein Wollhemd. Die Hose wird kurz über den Hüften geschnürt und ist an der Seite geschlitzt und mit Bündchen versehen. Frauen tragen meist bodenlange Kleider aus festem Stoff. Weit verbreitet ist der „Weidener Wachsmantel“ aus geöltem und gewachstem Wolltuche, der bei stürmischem Wetter angelegt wird und der auf Reisen in einem kleinen Beutel verstaut werden kann.

Als Kopfbedeckung sieht man bei den Einheimischen vor allem große Filzhüte und Hauben, die sowohl vor Sonne als auch vor Regen einen guten Schutz bieten. Eine Besonderheit dieser Kopfbedeckungen ist, dass jedes Dorf in Brachfelde eine charakteristische Form der Filzhüte der Männer und der Hauben der Frauen kennt. Reist z. B. ein Bauer aus Chircin nach Ognin, wird er also schon anhand seines Huts als Chirciner erkannt. Der Lokalpatriotismus der Ogniner führt dann zu meist freundlich spöttischen Kommentaren über die „Waldler“.
Wie im Herzogtum üblich sieht man auch in Brachfelde kaum einen Gemeinen ohne seinen Hirschfänger, ein großes Jagdmesser, das in der Regel in einer reich bestickten Lederscheide getragen wird. Diese Waffe dient den braven Bauern dazu, ihr Land und ihr Leben gegen das Orkgesindel zu verteidigen, und stößt insofern auch auf das Wohlwollen des Adels.

Ein weiteres wichtiges Utensil ist die lange, nach unten geschwungene brachfeldener Langpfeife, die man auch unterwegs bei den Schäfern auf den Weiden immer wieder sieht. Egal, ob Mann oder Frau, wenn es um eine wichtige Entscheidung geht, richtet sich der Brachfeldener erst einmal seine Pfeife zurecht. Dies geschieht in einer Seelenruhe, die Außenstehende schier zur Verzweiflung treiben kann. Bei schwierigen Entscheidungen wird häufig erst nach dem letzten Zug ein wohlüberlegter Beschluss bekanntgegeben. Auch daran erkennt man, dass die Brachfeldener keine Freunde langen Debattierens sind. Eine einmal getroffene Entscheidung wird jedoch meist unmittelbar in die Tat umgesetzt.
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Typische Redewendungen
  • Für das Wandeln in Borons Hallen: „in den Blautann gehen“, „ihr/ihm ist das Rad zerbrochen“
  • Für das zünftige Zechen: „einen Bären schießen“, „die Neunaugen trocken legen“, „sich am Bärentod / Bärenbeiß erquicken“
  • Bei der glücklichen Geburt eines Freien: „Orks aufgepasst: Wir haben eine Klinge mehr!“
  • Für einen ungeschickten Tolpatsch: „gewandt wie Brazoragh“
  • Für einen, an dessen Verstand man zweifelt: „er geht im Tauberwald Pilze sammeln“
  • Für einen allzu fleißigen Gesellen: „fleißig wie eine Garether Schranze“
  • Für einen allzu prunkvoll herausgeputzten Reisenden: „reicher Stutzer“
  • Für Leute, die auf der Durchreise sind, sowie für neue Siedler (je nachdem, woher sie kommen): „Nordler“, „Ostler“, „Westler“, „Südler“
  • Übles Schimpfwort: „Sumpfrantze“, „Rantze“ oder „bornische /nordmärkische Rantze!“ (Auch hier kommt die Abneigung gegen Bornländer und Nordmärker zum Ausdruck.)

Die Brachfeldener haben auch füreinander typische Bezeichnungen, je nachdem, aus welchem Dorf man kommt:
  • Für die im Wald heimischen Brachfeldener (aus Mallaith und Chircin): „Waldler“
  • Für die Balsaither Bürger: „Stadtmensch“, weniger freundlich „Mauerbauern“ (von Stadtmauer)
  • Für Leute aus Ognin: „die Moorigen“ (von Nebelmoor), scherzhaft zur Begrüßung: „Gut Torf!“
  • [*] Für Bewohner von Beonfirn: „Pilgerer“
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Das Lied vom Falken
Das Lied vom Falken

Brachfelde kennt und fürchtet die Falktreiber und deren Kundschafter, den schwarzen Falken. Das „Lied vom Falken“ singen die Einheimischen vor allem, während sie durch die Wälder der Baronie reisen. Damit zollen sie der Bande Respekt und hoffen, etwaigen Überfällen zu entgehen.

Nagt an der Welt der Zeiten Zahn,
stets zieht der Falke seine Bahn.
Wann immer auch sein Ruf erschallt,
folgt ihm der Tod nur allzu bald.
Schwarz sind sein Schatten und Gefieder,
er zieht nie fort, kehrt immer wieder.
Wo er kreist, strömt bald schon Blut,
von jedem fordert er Tribut.

Der Herr der Luft, sein Thron aus Gold,
weh‘ dem, der Achtung ihm nicht zollt!
Gib‘ acht, wenn du im Freien stehst,
dass seinem Blick du stets entgehst,
denn wen er sieht, den raubt er aus!
D‘rum forder‘ dein Glück nie heraus!
Meid‘ off’nen Himmel, denn auch du
Machst, bist du tot, die Augen zu!
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Tags: song
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