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Das Reich im Rova 4717 AR


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Das Reich im Gozran 4717 AR

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"Festung Drelev einnehmen leichtgemacht" von Landon, für Landon, mit Landon.
1. Man packe jeweils einen Kleriker, Waldläufer, Hexer, Magier, Krieger ein.

1. Man betretet mit diesen die besetze Stadt, halte ein nettes Schwätzchen mit aufmerksamen Wachen, lade einige davon in das nächstbeste Gasthaus/Bordell ein, entlocke ihnen einige Informationen.

2. Man mache sich ein Bild der momentanen Lage, stelle sich gut mit der Bordellbesitzerin, mische giftige Kräuter in die alkoholischen Getränke und schalte so die gesamte Wachmannschaft der Besatzer aus.

3. Man stelle den Hügelriesen die Nachts die Stadt unsicher machen eine Falle, metzle einige davon ab, verfolge den Rest bis zur Festung, dringe in die Festung ein, überwältige eine handvoll Wachen und Hügelriesen und zwinge den Rest zur Aufgabe.

4. Man sprenge den Ahnungslosen Zauberkundigen von seinem Balkon, bereichere sich an seinen Habseligkeiten (die noch in Takt sind), nehme die Gräfin gefangen, verfolge den Flüchtenden Grafen Drelev.

5. Man befreie Lord Terrion Numesti aus seiner Gefängniszelle, verfolge weiterhin den Flüchtenden Grafen, bekämpfe die Soldate des Grafen, bezwinge die beiden Puding-Wesen, vereitle die Illusion eines Roten Drachen außerhalb des Höhleneinganges, bekämpfe die Elite Gruppe des Grafen außerhalb der Höhle, lege den Grafen das Handwerk und nehme Ihn und alle Überlebenden gefangen.

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Feuertag 18. Pharast 4717 A.R.
Der hinter mir liegende Tag lässt sich bestenfalls als eigentümlich betiteln.
Und offen gestanden bin ich froh ihn überhaupt überlebt zu haben. Noch am frühen Morgen hätte ich dies für reichlich unwahrscheinlich gehalten.
Seit mir die recht plötzliche Abreise aus Mivon durch die ansässigen Ordnungshüter nahe gelegt wurde, fühlte ich mich nicht gerade von Glück gesegnet. Zuerst verliere das hastig entliehene Pferd, dann jagen mich blutdurstige Feen durch die Wälder. Und gerade als ich dachte es könnte nicht noch schlimmer kommen gerate ich in die Fänge dieses Rüpels Ural und seines Trupps.
Nun bin ich es ja gewohnt gestoßen und geschlagen zu werden, und die Götter wissen dass ich schon manche Unbequemlichkeit überlebt habe. Aber alleine der Gestank des Sackes in welchem ich für die folgenden Stunden verschnürt war spottet einer jeden Beschreibung. Meine unflätigen Häscher versicherten mir ausführlich und in allen Einzelheiten welche wenig erbaulichen Dinge eine gewisse Karda am Ziel unserer Reise mit meinem Gemächt anzufangen gedachte. Wer mag es mir verübeln dass ein solches Ende mir nicht sehr erstrebenswert erschien.
Es mag unglaublich klingen, doch diesmal war ich es der gerettet wurde. Drolligerweise von einem Ritter, mitsamt stolzem Ross und glänzender Rüstung. Wie in einem Märchen. Mein Stolz wird wohl noch eine Weile daran zu arbeiten haben. Nun war dieser Kerl zwar gut aussehend und hatte eine geschmeidige Zunge, welche es ihm erlaubte für eine absurde Summe Ural und seine Bande zu bestechen, allerdings mangelte es ihm vollständig an Höflichkeit mir gegenüber. Immerhin bedrohte er nicht mein Gemächt.

Der ungehobelte Schönling trägt den Namen Oswyn. Im ersten Eindruck halte ich ihn für gefährlich. Ich werde seine Gesellschaft bis auf weiteres meiden.
Seine Mitreisenden sind ebenfalls undurchsichtig. Zunächst hielt ich die fünf für Aufständische oder schlichte Söldner. Aber offenbar steckt mehr in ihnen als es zunächst schien.
Der Zwerg, der sich nuschelnd als Bengram vorstellte, scheint ein Mann des Glaubens zu sein, hat aber durchaus den Grimm eines Kriegers in den Zügen. Wenn ich ihn recht verstand wollte er mich zwingen einige Wochen für eine Bande Zwerge aufzutreten. Ich bin mir nicht sicher ob ich ihn mögen soll, tendierte zunächst aber dazu ihm ebenfalls aus dem Weg zu gehen.
Am auffälligsten war der Riese um dessen Identität die Gruppe ein großes Geheimnis macht. Er schien mir ernster und düsterer als der Rest der Gruppe, fast ein wenig schwermütig. Womöglich ist es das Funkeln in seinen Augen, aus irgend einem Grund gefällt er mir.
Ganz im Gegensatz zur Ernsthaftigkeit des Titanen steht der merklich instabile Zauberer. Ich meine eine gehörige Spur Irrsinn in seinem Worten und Gesten zu erkennen. Ihn halte ich für noch gefährlicher als den Ritter.
Letztlich empfinde ich den recht stillen und zurückhaltenden, aber wenn nötig dennoch wortgewandten Gnom den sie Bardi nennen als das mir bisher angenehmste Gruppenmitglied.

Im Laufe des Tages war ich stiller Beobachter im Sattel des Ritters und konnte einige faszinierende Dinge miterleben. So erwies sich dieser Bengram als ausgesprochen kompetenter Heiler. Er vermochte es einen dunklen Fluch von einem leibhaftigen Satyren zu nehmen. Dieser ist mit einigen der Gruppenmitglieder vertraut und begleitet uns seither. Aus den Worten des Wesens wurde ich nicht recht klug, offenkundig wurden die Waldbewohner Opfer eines Fluches und dies hängt mit der Entführung einer Dryade und besagter Karda zusammen. Ich muss gestehen dass die Verknüpfung der Vorgänge mir noch etwas schwer fällt.
Als schließlich ein Feendrache auftauchte und die Gruppe anhielt doch noch nach Elfenwacht zu reisen war ich mir sicher dass hier Material für ein episches Schauspiel auf mich wartet.

Während ich diese Zeilen meinem Tagebuch anvertraue, befinde ich mich sicher und trocken im Gasthaus zum Einhorn in Elfenwacht und genieße den Apfelwein aus dem Krug welchen die bezaubernde Schankmaid mir regelmäßig auffüllt. Ihre Augen glänzen auf eine Art die mir sagt dass ich es in der heutigen Nacht warm haben werde.
Session: Der Amvarea Zyklus - Die Finsternis in den Wäldern - Sunday, Apr 01 2012 from 5:00 AM to 9:00 AM
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Bengrams Bericht an seinen Thain
Der Zwerg sitzt auf einem etwas zu grossen Stuhl in einer Kammer welche von mehreren Kerzen beleuchtet ist. Durch das offene Fenster kann man eine Winterlandschaft erkennen, welche sich über eine Stadt ausgebreitet hat. Die Kälte ignorierend, konzentriert sich Bengram auf ein Stück Papier, welches er mit allerlei zwergischen Runen versehen und wohl im Begriff ist, in einen Transportbehälter zu verschliessen."

Grüsse Dich mein Thain Gobrosch vom Clan der Steinbrecher.

Leider ist es schlimme Kunde, welche ich Dir bringe.
Die ehrenwerten Silbernen scheinen Opfer eines Angriffs, des alten Feindes geworden zu sein, wie uns vom Graf Landon von Steinhafen berichtet wurde. Ich werde sogleich Dolgrim und die besten unserer Krieger und Läufer entsenden, um den Ort der Tat zu untersuchen. Nicht nur können sie die Informationen überprüfen, sondern vielleicht finden sie Spuren, denen anderen entgangen sind. Die Tat selber scheint eine Vorbereitung für einen Angriff durch mehrere Clans der Orks zu sein, welche vom alten Feind selber angeführt werden. Somit können wir nicht wie geplant die Besiedlung der Zwergenbinge vorantreiben. Unsere Position wäre unhaltbar, sollten wir wie zu erwarten erst uns noch die Tiefen freikämpfen müssen.

Dies ist ein entscheidender Augenblick für die Entwicklung der kommenden Jahrzehnte. Sollten wir erfolgreich den Grafen im Kampf unterstützen, können wir unsere alten Besitztümer ohne Ehrverlust einfordern. Ich bitte um dein Einverständnis die mir unterstehenden Zwerge zur Verteidigung dieser Länder einsetzen zu dürfen. Desweiteren hat sich eine Möglichkeit gezeigt, wie wir unsere Schuld gegenüber den Silbernen vergelten können. Ich sehe es als meine Pflicht die Gelegenheit zu ergreifen, auch wenn die Mitwirkenden mehr als seltsame Personen zu sein scheinen. Ich langweile Dich nicht mit Details, ich werde direkten Kontakt zu meinen Väterchen aufnehmen, um jene Dinge zu berichten, welche zu gefährlich für den Briefwechsel sind.

Zum Ruhme Torags und Ehre dem Clan

Bengram

Mit einem Seufzen verschliesst Ben die Nachricht in der Transportröhre, versiegelt die Öffnung und schreitet hinaus in die Nacht um einen schnellen Läufer zu suchen.
Viewable by: Public, Chris
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